institut für finanzdienstleistungen e.V. :::: startusing money - rather than having it
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Aktuell

 

IFF-Archiv: Aktuell Archiv

30.06.2006 Rechtsanwälte setzen Forderung des iff um und verklagen Politiker, die für den grauen Kapitalmarkt werben.

Das iff hat in der Presse gefordert, dass Politiker oder Fernsehmoderatoren, die ohne eigene Kompetenz mit ihrem Namen für hohes Honorar für dubiose Produkte des grauen Kapitalmarktes werben, haften sollten, wenn der Rat offensichtlich falsch war. [mehr...]

31.05.2006 Zur Zukunft der Geldwirtschaft oder „Zinswirtschaft als Krebsgeschwür“? Eine fragwürdige Veranstaltung in der patriotischen Gesellschaft zu Hamburg am 24.05.2006.

Die Patriotische Gesellschaft hatte zum Vortrag zum Thema „Ist unser Geldwesen zukunftsfähig?“ eingeladen, der den Auftakt zu einer Reihe „Geldgespräche“ des Arbeitskreises Zukunftsfragen machen sollte. Die präsentierten Ideen sollten dem Arbeitskreis zur Einführung einer Hansemark, einer Art lokalem Geld in Hamburg, ein theoretisches Fundament liefern. [mehr...]

30.05.2006 Eine als "IFF AG" firmierende Finanzvermittlungsgesellschaft im Umfeld der Göttinger Gruppe und der Futura Finanz AG missbraucht Initialen des gemeinnützigen Instituts für Finanzdienstleistungen e.V. (IFF e.V.).

Am 9.12.2005 hat sich unter dem Kürzel IFF (AG), ein Kürzel das seit 19 Jahren das Institut Für Finanzdienstleistungen bekannt gemacht hat, das "Zukunftsunternehmen für Investment, Fonds, Finanzen" (also an sich "ZIFF") mit dem gesetzlichen Minimum an Kapital im Handelsregister B des Amtsgerichts Hof eintragen lassen, das als Gegenstand des Unternehmens "kundenorientierte Finanz- und Wirtschaftsberatung (ohne erlaubnispflichtige Tätigkeit nach dem RBerG), des Weiteren die Vermittlung von Versicherungen aller Art, die Vermittlung von atypischen Unternehmensbeteiligungen und die Vermittlung von Investmentfonds, es sei denn sie bedürfen im Einzelfall einer Genehmigung nach § 32 KWG" nennt. Die Vermittler AG, so der Registerauszug vom 26.5.2006, führt einen Teil Ihrer Gewinne seit Aufstellung der Satzung im Mai 2005 an Herrn Michael Turgut ab, der gleichzeitig alleiniger Vorstand ist. Herr Turgut ist im grauen Kapitalmarkt kein Unbekannter und mit Namen wie Futura Finanz AG und Göttinger Gruppe sowie MSF Master Star Fonds verwickelt. [mehr...]

10.05.2006 iff fordert Schadensersatz für durch inkompetent werbende Politiker geprellte Anleger im Umfeld der Göttinger Gruppe.
Anlässlich einer Sendung zu den MSF Fonds fordert das iff Schadensersatz für geprellte Anleger von Politikern, die gegen Bezahlung ihren Namen für Produkte des grauen Kapitalmarkts einsetzen.   -Update- mit Klarstellung der EURAM Bank, Wien -Update-

In der Sendung PlusMinus von 9.5.2006 wirft der Leiter des Instituts für Finanzdienstleistungen, Prof. Reifner, Parlament und Bundesregierung bei der Überwachung des grauen Kapitalmarktes Versagen vor und verlangt, "dass die dubiosen Anbieter nicht immer wieder ungestraft durch ein scheinbar seriöses Umfeld gefördert werden können ... Die Gerichte sollten weitergehen, so wie in den USA. Wer seinen Namen hergibt oder seine Stimme, ohne eine Ahnung zu haben, ... , der muss auch für die Schäden, die dort angerichtet werden letztendlich haften. ... Ich glaube, "so Reifner", die werden ziemlich schnell ruhig werden, wenn die paar Hundert Tausend, die sie eingesteckt haben, mit einigen Millionen Schadensersatz aufgewogen werden.!" [mehr...]

23.03.2006 SchülerBanking – eine „Offensive zur Förderung der finanziellen Allgemeinbildung“.
Schüler erkunden die Welt der Finanzen - Schulprojekt „SchülerBanking“ startet mit 60 Klassen aus über 30 Hamburger Schulen.

Hamburg, 23.03.2006 - Junge Menschen frühzeitig spielerisch mit Finanzdienstleistungen vertraut zu machen und somit die finanzielle Allgemeinbildung zu fördern – das ist das Ziel dieser bisher bundesweit einzigartigen Finanzbildungsoffensive „SchülerBanking“. Dabei dienen Haspa-Filialen als außerschulische Lernorte. Partner des Projekts sind das „institut für finanzdienstleistungen e. V.“ (iff) als Konzeptentwickler sowie die Behörde für Bildung und Sport (BBS) mit dem „Zentrum Schule und Wirtschaft“ (ZSW) als Schirmherr sowie die Hamburger Sparkasse als Förderer. [mehr...]

09.02.2006 Institut für Finanzdienstleistungen hält zukünftige Doppelbelastung der betrieblichen Altersvorsorge durch Sozialabgaben für verfassungswidrig.

Aus sozialpolitischen Gründen ist es nachvollziehbar, dass der Gesetzgeber auf alle Lohnbestandteile Sozialabgaben erheben will, vor allem bei einem Rückgang von Arbeitnehmerverhältnissen, die die Einnahmen sinken lassen. Der bestehende Ansatz verstößt jedoch gegen Art. 3 des Grundgesetzes und unterschätzt auf gesellschaftspolitischer Ebene die negativen Auswirkungen auf das Vorsorgeverhalten der Bürger. [mehr...]

04.01.2006 ING-DIBA schließt endgültig bankunabhängigen Zugang für Online-Kunden. Phishing als Vorwand. Kunden schildern ihr Leiden.

Die ehemalige Briefbank der Gewerkschaften, dann Direktbank und jetzt von den Holländern übernommene Online Bank versucht unabhängige Kunden, die ihre Bankgeschäfte selber überwachen wollen, auf ihre Internetseiten und ihre Werbung zu zwingen. Diese Kunden hatte sie einst damit geworben, dass sie mit solcher Software wie Quicken oder MS-Money ihre Konten verwalten könnten. [mehr...]

07.12.2005 Kapitallebensversicherungen dürfen nicht die Vermittlerprovision zu Beginn abziehen - Dies hat der Gerichtshof für die Europäische Wirtschaftszone mit Blick auf das EU-Recht gegen Norwegen zur sog. Zillmerung entschieden. Damit könnte auch die deutsche Praxis gegen EU-Recht verstoßen, meldet der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Die Entscheidung des EFTA Court erging am 25 November 2005 ( Fall E-1/05 ) gegen Norwegen zu der königlichen Verordnung über die Verpflichtung zur Zillmerung. Nach der Verordnung hatten die Lebensversicherer sich von den Kunden einmalige Abschlusskosten sofort bzw. bis zur ersten Prämienzahlung die Provision erstatten zu lassen. Der EFTA-Gerichtshof hat mit seinem Urteil vom 25.11.2005 dies für unverhältnismäßig erklärt und darin einen Verstoß gegen Artikel 33 der Richtlinie 2002/83/EC gesehen. [mehr...]

05.12.2005 Zahlungsdiensterichtlinie vorgelegt -
„Anbieter aus der Schattenwirtschaft" sollen nach dem Wunsch der EU-Kommission als Banken fungieren können

Die Europäische Kommission ebnet mit der neuen Zahlungsdiensterichtlinie v. 01.12.2005 den Weg für ausländische Finanzshops und Kreditkartenanbieter. Die angehängten Bestimmungen über Auslandsüberweisungen bringen dagegen wenig Neues, belasten die Verbraucher und verkennen den Verbraucherschutz. Leidtragende sind Verbraucher, Kleinunternehmen und regionale Banken. [mehr...]

28.11.2005 Schuldnerberater, Kommunen und Sozialministerien warnen: Justizminister wollen Armen den Zugang zum Recht verweigern.

Aus rein fiskalischen Gründen beabsichtigen die Justizminister mit ihrem Gesetzentwurf ärmeren Verbrauchern den Zugang zum Insolvenzverfahren zu verstellen. Während diejenigen, die genug Geld haben, weiterhin von ihren Schulden befreit werden sollen, wenn sie die Prozesskosten aufbringen, sollen die Armen ihre Schulden behalten. Die reichen Überschuldeten sollen weiterhin sechs Jahre von Vollstreckungen verschont und danach von den Schulden befreit bleiben. Die armen Verschuldeten werden in Zukunft acht Jahre lang weiter verfolgt. [mehr...]

18.11.2005 Falsche Bankabrechnungen - iff in der ARD-Sendung „Ratgeber Geld" am 20. November 2005.

Der Direktor des iff wird in der Sendung „ARD-Ratgeber Geld" am 20. November zu den falschen Variozinsabrechnungen Stellung nehmen. Das iff bietet hierzu ein Tabellenblatt zum Download an, mit dem die Kunden selber feststellen können, ob ihre Bank zu den Banken und Sparkassen gehört, die in der Vergangenheit die Zinssätze nicht zugunsten der Kunden verändert haben. Sie können dann ihren Kredit beim iff oder bei den Verbraucherzentralen nachrechnen lassen. (klicken Sie hier)

18.11.2005 Frontal21 am 15. November 2005: „Banken auf Beutezug", Zinsabzocke auf Kosten der Kunden.

Banken und Sparkassen ertricksen Milliarden: Die Kunden werfen den Geldinstituten vor, Einzahlungen verspätet gutzuschreiben. Weil die so genannte Wertstellung dann erst Tage oder sogar Wochen später auf dem Konto erfolgt, "erwirtschaften" die Banken in der Zwischenzeit mit dem Geld der Kunden Gewinne.
(von Markus Bonkowski und Ludwig Klug, 15.11.2005)
Näheres dazu direkt auf der Webseite des ZDF: [hier...)

11.11.2005 Banken brauchen mehr Kundenvertrauen - Weniger als die Hälfte vertraut auf Bankberatung.

21% der Kunden vertrauen der Bankenwerbung in Europa und nur 31% stimmern zu , dass die Bank Kundeninteressen vor ihre Gewinninteressen stellt. Deutschland schneidet relativ besser ab, [mehr...]

10.11.2005 iff koordiniert Netzwerk „Responsible Credit" - Vier neue Websites zur Verantwortlichen Kreditvergabe eröffnet.

Das iff bringt Meldungen in Deutsch, Englisch, Französisch und demnächst auch in Italienisch zum Thema „verantwortliche Kreditvergabe" auf vier neuen Websites. Wir berichten dort zusammen mit unseren Partnern in aller Welt kontinuierlich über die internationale Koalition Responsible Credit (ICRC), die in immer mehr Ländern Fuß fasst, nationale Konferenzen veranstaltet und sich zu einer zentralen Konferenz am 28./29 April 2006 in Brüssel trifft. [mehr...]

25.10.2005 Verantwortliche Kreditvergabe: EuGH-Urteil gibt Banken das Risiko bei finanzierten Schrottimmobilien zurück - Urteil verlangt effektives Widerrufsrecht.

Im Milliarden-Streit um so genannte Schrottimmobilien hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) (Az.: C-350/03 und C-229/04) am 25.10.2005 den Bundesgerichtshof zum zweiten Mal korrigiert und den geprellten Anlegern in Schrottimmobilien das Recht zugesprochen, sich bei fehlender Widerrufsbelehrung ohne Schaden vom Darlehensvertrag zu lösen. [mehr...]

13.10.2005 Vermittlerprovisionen dürfen bei vorzeitigem Abbruch von Kapitallebensversicherungen nur bis zur Hälfte des Deckungskapitals angerechnet werden. Versicherte und Kreditnehmer von Lebensversicherungskrediten können auf Rückzahlungen hoffen.

In einem Urteil vom 12. Oktober 2005 hat der Bundesgerichtshof den Kapitallebensversicherungskunden einen Mindestanspruch bei vorzeitigem Abbruch verschafft, der die Hälfte des bereits erreichten Deckungskapitals bestimmt. Das bedeutet, dass niemand mehr leer ausgeht, wenn er die Versicherung nicht durchhält [mehr...]

10.10.2005 Online Banking gegen mündige Verbraucher - ING-DIBA hängt ihre Online-Kunden ab.

Online-Banking ist schnell, billig, transparent und rund um die Uhr zugänglich. Ist es das aber auch für Verbraucher? ING-DIBA zeigt ihren Kunden zur Zeit, wie man deren Probleme ignorieren kann.
Seid dem 18.9.2005 ist für die Kunden, die mit dem Programm Quicken Version ab 2003 ihr DIBA Konto bedienen, der Zugang gesperrt. Wer am Monatsende seine Überweisungen für Miete, Unterhalt, Abonnements etc machen wollte, wurde böse überrascht. [mehr...]

05.10.2005 Bankrechtsforum 2005 am 15. November 2005 in Wien.

Am 15. November 2005 findet in Wien das „Bankrechtsforum 2005“ statt, in dem folgende aktuelle Probleme und Fragestellungen diskutiert werden sollen: [mehr...]

16.09.2005 Hypothekenzinssätze August 2005 und Vorfälligkeitsentschädigung in Frankreich - Warum der EU-Binnenmarkt nur gegen die Verbraucher funktioniert

Bekanntlich ist die Vorfälligkeitsentschädigung in Frankreich auf max. 3% der Restkreditsumme gesetzlich begrenzt und damit weit unter den Beträgen, die in Deutschland leicht 20% erreichen können. Zudem muss bei der Wiederanlage mit einem gleichartigen Kredit verglichen werden und nicht Äpfel mit Birnen, d.h. Hypothekenkredite mit einer Wiederanlage in Pfandbriefen. [mehr...]

14.09.2005 "Verantwortungsvolle Kreditvergabe?" Studie im Auftrag des Verbraucherministeriums verwechselt Kreditvergabe mit Kreditaufnahme.

Der Anteil der Kreditvergabe an der Überschuldung ist ein wichtiges Thema, nachdem die Öffentlichkeit dahin tendiert, nur noch das Problem der Insolvenzbewältigung durch die Überschuldeten selber zu sehen. Insofern ist es verdienstvoll, dass das Verbraucherministerium sich dieses Themas angenommen hat und eine Studie vorlegt, die von Korczak von der Münchener sozialwissenschaftlichen GP Forschungsgruppe angefertigt und im Focus dargestellt wurde. [mehr...]

12.09.2005 iff stellt Werkstattpapiere zur Zukunft der Banken im Retailbereich zur Verfügung.

Mit einem Vortrag zur Zukunft der Baufinanzierung im Wohnungsbau eröffnet das iff in der nebenstehenden Rubrik "Unsere Meinung" eine Diskussionsplattform zur Zukunft der Banken. Darin sollen in unregelmäßiger Reihenfolge Überlegungen, Arbeiten und Vorträge aus dem Institut für Finanzdienstleistungen schon in einem frühen Stadium auf dem Internet verfügbar gemacht werden. Eine spätere Veröffentlichung und damit eine nur kurzfristige Präsentation bleibt vorbehalten.

05.09.2005 iff legt Entwurf eines Finanzdienstleistungsgesetzes für mehr Transparenz vor.

Der Entwurf, der internationale Erfahrungen verarbeitet, ist bisher einmalig in der Welt und antwortet u.a. auf das Unbehagen bei Verbrauchern mit undurchdringlichen Finanzdienstleistungspaketen, wenig standardisierten Preisangaben und Unklarheiten in den Auswirkungen der privaten Haushalte. Er soll der Überschuldung aus Unwissen und der Angst vor privater Altersvorsorge entgegenwirken und mehr Wettbewerb schaffen. [mehr...]

24.08.2005 Der mündige Verbraucher – Meldepflichtig und strafwürdig im Kreditbereich?

Vom Wirtschaftsmagazin PlusMinus wurde nachgewiesen, dass Banken nicht nur wissen, ob ein Kunde bei der Konkurrenz gerade ein Kreditangebot eingeholt hat, sondern ihn auch noch dafür bestrafen, indem sie beim Vorliegen entsprechender SCHUFA-Auskünfte die Zinsangebote drastisch erhöhen und zwar in einigen Fällen um bis zu einem Viertel des Preises. [mehr...]

23.08.2005 Meinungsstreit beim BGH zu Schrottimmobilien spaltet auch die Untergerichte

Der Erwerb von Immobilienfondsanteilen auf Kredit in der Wohnung berechtigt zum Widerruf von Kauf und Kredit. Dies urteilte das Landgericht Neuruppin am 09.08.2005, Az. 5 O 312/04 in einem von der Kanzlei Tilp erstrittenen Urteil gegen das noch Berufung möglich ist. [mehr...]

04.07.2005 Wer bestimmt über die Zukunft Europas in Brüssel? Am 18. Juli 2005 findet im Charlemagne Gebäude in Brüssel die Konferenz "Exchange of Views on the Financial Services Policy 2005 - 2010" der Generaldirektion Markt statt..

Auf Einladung der EU-Kommission trifft sich am 18. Juli 2005 die europäische Finanzwelt in Brüssel, um die Gesetzgebung für die Jahre 2005 bis 2010 mit ihrem neuen "Financial Services Action Plan" abzustimmen.
Die Generaldirektion Markt veranstaltet damit ein weiteres Treffen zur Festlegung der europäischen Rechtssetzung und Marktbereinigung bei Banken, Versicherungen und Investmentprodukten. Verbraucherbelange ebenso wie Belange von Arbeitnehmern, des Sozialsektors oder der nationalen Rechte werden wenig Chancen eingeräumt. [mehr...]

13.06.2005 Ungebremster Finanzkapitalismus in die Dritte Welt? Kritisches Seminar der Weed Organisation im Gustav-Stresemann-Institut am 22. und 23. Juni 2005 in Bonn.

Eine Reihe von engagierten Wissenschaftlern aus Deutschland, Südafrika und Indien treffen sich im Juni in Bonn, um über die Expansion der Finanzindustrie in die Dritte Welt zu diskutieren. Es geht darum, wleche Konsequenzen die Marktliberalisierung bei Finanzdienstleistungen in der Dritten Welt hat. Das Programm ist allerdings sehr stark gesellschaftspolitisch und wenig auf die technischen Bedingungen ausgerichtet. Weltbank und IWF betreiben nämlich seit längerem eine Politik, wonach die Altersvorsorge in der Dritten Welt auf Pensionsfonds umgestellt werden soll, wonach statt Entwicklungshilfetransfers Kleinkredite (Microlending) vergeben werden und vor allem kleine Finanzdienstleister zugunsten internationaler Standards geschlossen werden.Es wäre schön, wenn die Fachleute der Finanzwelt aus den öffentlichen und privaten Banken mit am Tisch säßen und die merkwürdige Arbeitsteilung zwischen links und rechts, zwischen gesellschaftspolitischer Kritik und betriebswirtschaftlicher Apologetik aufheben würden. Veraltete Methoden im Microlending und turbokapitalistische Methoden für rückständige Wirtschaftsformen - die entwickelten Länder haben wohl wenig strukturelles zu bieten, um Afrika zu helfen. [mehr...]

18.05.2005 Studie des IFF zeigt neue Impulse zur staatlich geförderten Rente auf.

Das Institut für Finanzdienstleistungen hat im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge eine Studie erstellt, wie der staatlich geförderten Rente neue Impulse gegeben werden können. Zwar hat die Einführung der staatlich geförderten Rente viele positive Komponenten und einen Wandel in der staatlichen Förderung bewirkt. Trotzdem ist weiterhin fraglich, ob die Bürger aufgrund der bisherigen gesetzlichen Maßnahmen ausreichend für ihr Alter vorsorgen werden und niedrigere staatliche Rentenansprüche in Zukunft damit ausgleichen werden, wie es vom Staat durch Förderanreize geplant ist. Besonders ist dabei darauf zu achten, ob mittlere und niedrige Einkommensschichten in der Regel davon Gebrauch machen werden. Die derzeitigen Zahlen lassen darauf schließen, dass nur ein Bruchteil der Gesellschaft von den staatlichen Fördermöglichkeiten Gebrauch macht. Auf dieser Grundlage haben die Autoren Udo Reifner und Achim Tiffe Wege aufgezeigt, wie die staatlich geförderte Privatrente in dem bestehenden gesetzlichen Rahmen attraktiver gestaltet werden kann und einen Forderungskatalog aufgestellt. [mehr...]

12.04.2005 IFF-Neujahrsbrief 2005

Im iff-Neujahrsbrief 2005 geht es diesmal um Recht und Gerechtigkeit in einer sich neo-liberal gebärdenden Welt des Geldes. [mehr...]

30.03.2005 Missbrauch der Restschuldbefreiung in Europa gefährdet Verbraucherinsolvenz - Angelsächsische Anwaltskanzleien zeigen den Deutschen, wie man es macht und die USA, wie es dann wirkt

Fundstelle bei google aus dem Cache: Eine englische Anwaltsvermittlungsgesellschaft mit Namen International Network Solutions Ltd- Aktiengesellschaft warb unter dem Titel "Schuldnerberatung international" damit, dass sie legale und unverhohlen auch illegale Methoden kennt, wie man mit einem Insolvenztourismus die Vorschriften über die Restschuldbefreiung im Ausland für Deutschland geschäftlich (miss)brauchen kann. [mehr...]

07.03.2005 Strukturvertriebe: geprellte Anleger und geprellte Vertreter? Eine neue Gruppe (www.geprellte-strukkis.de) macht auf sich aufmerksam

Strukturvertriebe sind Vermittlergesellschaften, deren Prinzip es in der Vergangenheit war, nach Art eines Schneeballsystems provisionsträchtige Finanzdienstleistungen wie Kapitallebensversicherungen, Bausparverträge aber auch Immobilienfondsanlagen häufig auf Kredit bis hin zu zweifelhaften Steuersparenden sog. Rentenmodellen zu verkaufen. Eine solche Vermittlungsgruppe ist z.B. die Göttinger Gruppe. [mehr...]

23.02.2005 Grauer Kapital- und Kreditvermittlermarkt mit Hilfe der Gerichte? Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG, die die "Südwestrenta" vertreiben und Kreditvermittler Kloetzel GmbH wollen dem iff den Mund verbieten.

In unserer Meldung vom 17.12.2004 schrieben wir:
"Unternehmensbeteiligungen als Altersvorsorge ungeeignet. LG Stuttgart verurteilt Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG zum Schadensersatz wegen Falschberatung. In einer noch nicht rechtskräftigen Entscheidung v. 19.10.2004 (7 O 249/04) hat das Landgericht Stuttgart die Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG, deren Modell dem der Göttinger Gruppe ähnelt, zum Schadensersatz wegen Falschberatung verurteilt. Das Gericht kommt zu der Überzeugung, dass die "Südwestrenta nicht als Anlage zur sicheren Altersvorsorge geeignet sei". Es handele sich um eine Unternehmensbeteiligung und nicht um einen Sparvertrag. Ein Totalverlust sei nicht ausgeschlossen. Eine solche Anlage erfordere "eine umfassende Information über den tatsächlichen Charakter der Anlage".Zum Urteil im einzelnen siehe (www.money-advice.net)." [mehr...]

09.02.2005 Binnenmarktkommissar McCreevy zerstört das Vertrauen der Bevölkerung in ein geeintes Europa - Richtlinien mit "Heimatlandkontrolle" und Verbraucherschutzverboten für nationale Gesetzgeber ("Full harmonisation") müssen zurückgezogen werden

In diesem Beitrag werden die auf internationale Konzerne zugeschnittenen Richtlinienentwürfe zu Dienstleistungsfreiheit, Softwarepatenten, Zahlungsverkehr und Konsumentenkredit erörtert, die mit Heimatlandkontrolle (Fremdlandbestimmung), Softwareeigentum (Entwicklungsverbote), freier Kreditvergabe (Wucherkredite) und Maximalharmonisierung (Gesetzgebungsverbot für Nationalstaaten) alle aus einem Hause, der Generaldirektion Binnenmarkt, das Europa der Kulturen bedrohen. [mehr...]

10.01.2005 Italienischer Kassationsgerichtshof schützt Zinseszinsverbot!
Müssen italienische Banken 20 bis 30 Mrd. Euro Zinseszinsen an die Verbraucher zurückbezahlen?

Das jedenfalls behaupten die italienischen Verbraucherverbände. Der grosse Senat des italienischen obersten Zivilgerichts (Kassationshof) hat die Zinseszinspraxis bei Kontoüberziehung auf Girokonten vor dem Jahr 2000 für rechtswidrig erklärt. [mehr...]

 
     Aktuelle Hinweise

7. Internationale Konferenz zur verantwortlichen Kreditvergabe, September 2007


6. Konferenz zur verantwortlichen Kreditvergabe
     Jobs beim iff

Recht und Wirtschaft


•  Referendarin/Referendar


•  Praktikum und Forschung


•  Studentische Hilfskraft (aktuell)

     Unsere Meinung IFF-Archiv: Unsere Meinung Archiv
2005-10-05 Genossenschaften zur Wohnraumsicherung in den Städten der Zukunft? Aber wie wird das notwendige Kapital erreicht? - Forschungen des iff zu einem aktuellen Thema
Das Wohnungsbauministerium hat laut Süddeutscher Zeitung vom 19.08.2005, Seite V 2/2 "ein Konzept gegen Spekulanten" vorgestellt. Danach kaufen, so der Titel, "Genossenschaften von Aufwertung bedrohte Objekte, um sie für Vermieter bezahlbar zu machen". Die Idee ist gut. Genossenschaften streuen Risiken und bündeln Kaufkraft. Auf diese Weise haben sie in der Vergangenheit einen wesentlichen Beitrag zur sozial gerechten Wohnraumversorgung in Deutschland geleistet.[mehr...]
     iff in den Medien
Presse
das iff in der deutschsprachigen Presse
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Finanzdienstleistungen
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BGH-Urteile der letzten 6 Monate
     iff Publikationen
Schriftenreihe des iff (Nomos)
Ratgeber des iff (rororo)
Studie über die Überschuldung in der EU
     iff-Konferenzen
Konferenz zur verantwortlichen Kreditvergabe in Brüssel, April 2006
Die sechste internationale Finanzdienstleistungskonferenz zum Thema "Verantwortliche Kreditvergabe" wurde vom iff und der National Coalition for Community Reinvestment (USA) zusammen mit vielen europäischen Organisationen auf der Grundlage einer Reihe von nationalen Konferenzen im April 2006 in Brüssel durchgeführt. Näheres ….www.verantwortliche-kreditvergabe.net
The sixth international conference on financial services entitled "Responsible Credit" was organised by iff and the National Coalition for Community Reinvestment (USA) together with major social organisations in Brussel April 2006. More …..www.responsible-credit.net
La sixième conférence internationale etâit organisée par de nombreuses organisations européennes et américaines en avril 2006 à Bruxelles sur le crédit responsable.Cette conférence ouvrira donc un espace de communication entre les différents acteurs (banques, associations de consommateurs…) pour débattre de problèmes épineux dans les pratiques du prêt.Un cycle de conférences organisées à l’échelon national sur le crédit responsable dans différents pays européens précèdera celle de Bruxelles. Voir plus …www.credit-responsable.net
     iff Infobriefe
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