iff - Aktuell |
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Rechtsanwälte setzen Forderung des iff um und verklagen Politiker, die für den grauen Kapitalmarkt werben.Das iff hat in der Presse gefordert, dass Politiker oder Fernsehmoderatoren, die ohne eigene Kompetenz mit ihrem Namen für hohes Honorar für dubiose Produkte des grauen Kapitalmarktes werben, haften sollten, wenn der Rat offensichtlich falsch war. Nach Angaben der Rechtsanwaltskanzlei KTAG hat die Kanzlei das erste Mal gegen einen Politiker wegen seiner Funktion im Zusammenhang mit einer Geldanlage vor Gericht einen Schadensersatz für den Kunden durchgesetzt. Danach muss Ex-Senator Rasch einen Anleger entschädigen, der Fondanteile der MSF Master Star Fund erworben hatte. Siehe zum MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I die iff-Meldung vom 10.5.2006, in der in diesem Zusammenhang die Schadensersatzpflicht von Politikern, die für Geldanlagen werben, gefordert wurde. In der Pressemitteilung der KTAG vom 28. Juni 2006 heißt es weiter: „Die Insolvenz der Fondsgesellschaft sorgte im Sommer 2005 für große Aufmerksamkeit, da eine Reihe von prominenten Persönlichkeiten vor allem aus der Politik für die Anlage geworben hatten. In den Prospekten und Produktunterlagen der MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I AG & Co. KG empfahlen unter anderem der ehemalige Bundesverteidigungsminister Prof. Dr. Rupert Scholz (CDU) und der seinerzeitige PR-Direktor der Expo 2000, Matthias Ginsberg, die spekulative Geldanlage. Außerdem bewarben die Ex-Staatssekretäre Härdtl, Holl und Butz den MSF Master Star Fund. ... Für den „Promifonds“ sollten bei Anlegern bundesweit 200 Millionen Euro eingesammelt werden. Neben einer Steuergutschrift von 81 Prozent auf das eingezahlte Kapital sollten bei einer Laufzeit von 30 Jahren gut zehn Prozent Rendite herausspringen, was einem Vielfachen einer gängigen Festgeldanlage entsprochen hätte. Als die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) dem Unternehmen im vergangenen September die Geschäfte untersagte, waren von rund 7.000 Anlegern bereits knapp 44 Millionen Euro eingesammelt worden. Rechtsanwalt André Tittel: „Der Insolvenzverwalter fand gerade noch etwas mehr als fünf Millionen in der Fondskasse.“" |
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