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VorsorgereportPrivate Alterssicherung in DeutschlandDas Institut für Finanzdienstleistungen hat für die Bertelsmann Stiftung in knapp zweijähriger Arbeit einen Vorsorgereport erstellt, der Defizite, aber auch neue Wege bei der Gesetzgebung, den angebotenen Produkten und der Vorsorgeplanung des Einzelnen aufzeigt. Obwohl künftig die private Altersvorsorge den Lebensstandard im Alter bestimmen wird, haben sich die meisten Bürger noch nicht um die Planung ihrer Alterssicherung gekümmert. Das geht aus dem "Vorsorgereport" hervor, den das Institut für Finanzdienstleistungen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt hat. Demnach hat erst jeder Vierte berechnet, wie viel Rente ihm im Alter voraussichtlich zustehen wird. Noch dramatischer sieht es bei der Bedarfsabschätzung aus: Nur jeder achte Haushalt hat schon einmal genau kalkuliert oder berechnen lassen, wie viel Geld er im Ruhestand monatlich netto brauchen wird. Die Autoren des Vorsorgereports, Udo Reifner, Achim Tiffe und Anke Turner sehen die Gefahr, dass sich bei mangelnder Planung viele Menschen pauschal an der Abdeckung der "Versorgungslücke" orientieren, denn mit diesem Argument werben besonders die Versicherer. Die "Versorgungslücke" beschreibt die Differenz zwischen aktuellem Erwerbseinkommen und Renteneinkommen. Das Erwerbseinkommen sei zwar eine gewohnte Größe für die Verbraucher, sage aber nichts darüber aus, ob es im Alter ausreicht oder ob es zu hoch oder zu niedrig liegt. Dieses Konzept könne daher zu Fehlplanungen führen. Für den Vorsorgereport wurden 2.000 Bürger zwischen 30 und 50 befragt. Neben der Auswertung der Umfrage enthält die Studie umfangreiche Analysen von "Riester-Gesetzgebung" und Vorsorgeprodukten. Der Vorsorgereport ist Bestandteil eines groß angelegten Projektes der Bertelsmann Stiftung zur kapitalgedeckten Altersvorsorge. Lesen Sie weitere Projektergebnisse. Der von der Bertelsmann Stiftung herausgegebene Vorsorgereport ist für 12 EUR im Handel erhältlich: Udo Reifner, Achim Tiffe, Anke Turner:
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