institut für finanzdienstleistungen e.V. :::: startusing money - rather than having it
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Strategiepapiere

In loser Folge veröffentlicht das IFF Thesenpapiere und andere strategische Überlegungen zum Finanzdienst­leistungs­bereich. Sie finden sich nachfolgend zum Download, zum Teil auch mit kurzer inhaltlicher Einführung.

Traditionell verschickt das Institut zum Jahreswechsel an Freunde und Förderer einen Neujahrsbrief, der Analysen zu Branchentrends und Politik enthält und die Situation am IFF reflektiert.

Der Begriff "Solidarische Marktwirtschaft" will zwei Konzepte miteinander verbinden: das Prinzip individueller Leistungs­anreize und des Wettbewerbs in der Marktwirtschaft mit dem Konzept der gegenseitigen Verantwortlichkeit und Abhängigkeit in einer Gesellschaft, bei der die schwächsten Glieder einer Kette letztlich deren Haltbarkeit insgesamt ausmachen. Dabei muß eine alte Arbeitsteilung zwischen Staat und Wirtschaft schrittweise überwunden werden: Das Konzept der Solidarität vertraut das "Politische" als Sorge um das "öffentliche Wohl" (public interest) bisher vornehmlich dem Staat an, während die Produktivität in die Eigenverantwortung der Wirtschaft delegiert erscheint.

In der Marktwirtschaft bezieht sich solidarische Wirtschaftspolitik letztlich vor allem auf den Einsatz von Geld, das zum dominierenden Gradmesser von Nutzen, zum wichtigsten Instrument zur Verwirklichung des öffentlichen Wohls und in seiner umfassenden Gesellschaftlichkeit zugleich zum "sozialsten" Instrument wirtschaftlichen Handelns geworden ist. Insofern ist solidarische Wirtschaftspolitik eng mit der Entwicklung des Finanzsystems verknüpft.

Prof. Dr. Udo Reifner entwickelt in diesem Werkstattpapier Leitlinien für eine nach diesem Muster funktionierende Wirtschaftspolitik.


IFF-Neujahrsbrief 2005

Im iff-Neujahrsbrief 2005 geht es dies mal um Recht und Gerechtigkeit in einer sich neo-liberal gebärdenden Welt des Geldes. Das Eindringen der Geldwirtschaft in die Privatsphäre, der Deregulierungssturm aus Brüssel und die Apathie der Menschen in Europa gegenüber dieser schicksalhaften Entwicklung sind GEgenstand von Fragen, die sich mit der Rolle des Rechts in der Wirtschaft auseinandersetzen. Werden die vaterlandslosen Finanzkonzerne ohne Muttersprache, deren Produkten und Verfahren überall die Türen auch zum Konsumenten und Handwerker geöffnet werden, unsere nationalen Kulturen in Europa bestimmen oder wird es gelingen, die Finanzdienstleistungen wieder zu dem zu machen, was sie sind: zu Mitteln, um unsere Kultur und unser Zusammenleben in Europa zu befördern und zu unterstützen.In seinen Schlussteilen wird wie üblich über Arbeit, Personen, Lage und Perspektive des iff im Jahre 2004 und für das Jahr 2005 informiert.


iff's New Year Letter 2005

iff's New Year Letter 2005 deals with Law and Justice within a neo-liberal environment of the present money system. While the money business is entering the private sphere, a storm of deregulation from Brussels hits the national cultures and European citizens become more and more politically apathetic toward the EU the question arises how the law can play a significant role in the present globalized economy. Will financial conglomerates without cultural roots and without knowledge of different languages and habits whose products are presently given free access to all consumers and craftsmen determine what can be called a "European Culture" or will it be possible to put financial services back to where it came from, a tool to manage the econmic foundations of cultural heritage and social cohesion? As usual the letter describes iff's work in 2004 and tells about its prospects for 2005


Dateien im PDF-Format
   IFF-Neujahrsbriefe
  Deutsch
Seiten/KB
English
pages/KB
2005 12 / 208 12 / 216
2004 12 / 374 12 / 355
2003 11 / 203 10 / 183
2002 8 / 35 7 / 26
2001 8 / 36 7 / 29
2000 7 / 45 6 / 42
1999 8 / 42 6 / 22
1998 9 / 33 6 / 25
1997 5 / 29  
1996 11 / 42 5 / 18
1995 8 / 28  
1994 11 / 54  
1993 8 / 22  


Dateien im PDF-Format
   IFF-Strategiepapiere
The Poor (still) Pay More (Armutsprävention durch Finanzdienstleistungen) (English text) (3 S./26,6KB)
"Solidarische Marktwirtschaft" Werkstattpapier (27 S./156,0KB)
Institut Für Finanzdienstleistungen e.V., Rödingsmarkt 31/33, 20459 Hamburg, vertretungsberechtigt und verantwortlich i.S.d. § 6 MDStV: Prof. Dr. Udo Reifner, Direktor, Telefon: +49 (0)40 309691-0, Fax: +49 (0)40 309691-22, E-mail: info@iff-hamburg.de
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